Adventlicher Familiengottesdienst

Nachwuchsmusiker des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. in der Pfarrkirche

Während die großen Musikerinnen und Musiker sich noch fleißig auf das traditionelle Weihnachtskonzert des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. am dritten Adventssonntag in der Pfarrkirche St. Matthias vorbereiten, durften der Nachwuchs sich schon einmal weihnachtlich präsentieren. Den Familiengottesdienst am ersten Advent besuchten die Jungen und Mädchen gemeinsam mit den Kira Jung, Alexandra Bröder und Carsten Form, um dort zu musizieren. Der Gottesdienst beschäftigte sich thematisch mit dem Warten auf Weihnachten und dem Sinn des Abwartenkönnens.

Dass sie gut abwarten können, haben die Jungmusiker bereits bewiesen: Seit mehreren Wochen üben die Musikalische Früherziehung, der BodyPercussion-Kurs und die Blockflötengruppe das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch, da komm' ich her" ein. Fleißig wurde gesungen, geklatscht und geflötet. Auch zu Hause probten die jungen Musikerinnen und Musiker immer wieder, sodass in der ersten Gesamtprobe alles perfekt harmonierte.

Die Aufregung vor dem ersten Auftritt des Lernjahres war groß, denn schließlich spielten die drei Nachwuchsgruppen des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. erstmals gemeinsam ein Stück. Aber der Applaus der Gottesdienstbesucher zauberte ein Strahlen auf die konzentrierten Gesichter: Die Arbeit hat sich gelohnt und der Auftritt war wunderbar. Den kleinen Musikanten ist es gelungen, ein Stück Weihnachten in die Welt zu tragen.

Ein Instrument auf Besuch: Tuba

...oder: Wo schläft Guido?

Nachdem vor kurzer Zeit Tanja das kleinste Instrument des Musikvereins mitbrachte, besuchte am 20. November Tubist Guido mit dem größten Instrument den musikalischen Nachwuchs. Das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch, da komm' ich her" war an diesem Nachmittag das Stück der Wahl, denn sowohl die Kinder als auch Guido und die anderen Aktiven des Vereins bereiten sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit vor. Dass sie sich bestens mit Blechblasinstrumenten auskennen, bewiesen die Nachwuchsmusiker ihrem Gast schnell. Wo die Tubisten sitzen, wie tief Guido auf seinem Instrument spielen kann und welche Sitznachbarn er und sein Registerkollege Michael haben, konnten die Kinder schnell klären.

Anschließend probierten die Kinder aus, wer schon in die Tuba hineinschauen kann. Diejenigen, die es schon schaffen, stellten schnell fest, dass auch in der Tuba drin ziemlich viel Platz ist. Diese Feststellung warf sogleich die Frage auf, ob Guido auch in der Tuba schläft. Der große Musiker hatte leider nur die etwas enttäuschende Antwort, dass auch er in einem ganz normalen Bett schlafe. Zum Abschluss sangen die Kinder zusammen mit Guido noch einmal ihr Weihnachtslied.

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Musikalische Zeitreise

Die Welt der Musik mit Musikschaf Max erleben

Knapp 25 mutige Zeitreisende fanden sich am Freitag, 07. Juli 2017, im Langendernbacher Pfarrgarten ein, um dort gemeinsam mit Musikschaf Max nach der Königin der Musik zu suchen. Der Musikverein Langendernbach 1909 e.V. nahm bereits zum vierten Mal an den Dornburger Ferienspielen teil und bot für Kinder ab 5 Jahren in diesem Jahr eine musikalische Zeitreise an.

Margret Schardt, Organisatorin der Ferienspiele, begrüßte die jungen Zeitreisenden in Langendernbach und dankte dem Musikverein Langendernbach 1909 e.V. für sein Engagement in den Sommerferien. Auch Stephanie Kundermann und Kira Jung vom Jugendarbeitsteams des Musikvereins freuten sich über so viele mutige junge Menschen, die sich auf Zeitreise begeben wollten. Musikschaf Max war auf der Suche nach der Königin der Instrumente und brauchte dafür die Hilfe der Kinder. In verschiedenen Gruppen bereisten die Kinder unterschiedliche Epochen der Musik und stellten sich mutig und kreativ den Abenteuern dieser Epochen.

Bei Sabrina Knapp hatten die jungen Zeitreisenden die Möglichkeit, sich mit besonderen Kräften für die Zeitreise ausstatten zu lassen. Unglaublich kreativ, geduldig und mit viel Geschick machte Sabrina aus den Kindern Prinzessinnen, Drachen oder Superhelden.

Lisa Steinebach führte die Kinder – passend zum sonnigen Wetter – ins ferne Afrika. Ziel war es, den Regen in eine sehr trockene Region zu bringen. Mit großem Eifer und viel Kreativität machten sich die jungen Abenteurer daran, Regenmacher zu gestalten, um das kühle Nass anzulocken. Und siehe da – es klappte!

Die traditionelle Blasmusik stellte die erste Vorsitzende des Musikvereins Tanja Fritz vor. Musikschaf Max befand sich mit den Zeitreisenden im Wien des beginnenden 19. Jahrhunderts. Dort galt es, eine neue Bewegung für die Marschmusik zu finden. In einer Reihe probierten die Kinder zahlreiche Bewegungen aus: Hüpfend, auf einem Bein, im Vierfüßlergang oder rückwärts bewegten sie sich fort.

Den Musiker Franz Schubert besuchten die Kinder im Wald der Romantik bei Stephanie Kundermann. Mit verbundenen Augen musste ein Weg durch den musikalischen Wald gefunden werden. Die zeitreisenden Jungmusiker führten ihren „blinden“ Freund jeweils mit Geräuschen durch diesen ganz besonderen Wald. Mit Erfolg: Alle Zeitreisenden fanden den Weg aus dem Musikwald.

Außerdem ging es in die Oper des Jahres 1791: Mozarts „Zauberflöte“ stand auf dem Spielplan. Gemeinsam mit Alexandra Bröder gestalteten die Kinder den Vogelfänger Papageno und seine Papagena. Mit Federn, Pompons, Wackelaugen und ganz viel Kreativität bastelten die jungen Menschen Kostüme für den Vogelfänger. Eine solche Kreativität hätte Mozart sicher sehr gefreut.

Im New Orleans des 20. Jahrhunderts fanden sich die Zeitreisenden mit Helena Becker wieder. Jazz und Blues standen auf dem Programm, Schnelligkeit und Einfallsreichtum waren gefordert. Zu den Klängen von Ray Charles gaben die Kinder das Wappen des Musikvereins herum. Zwischendurch mussten zahlreiche Aufgaben erfüllt werden, die körperliches Geschick und ein bisschen musikalisches Talent erforderten. Kein Problem für die musikalischen Zeitreisenden.

Mit Kira Jung besuchten die jungen Zeitreisenden die Familie Schönberg und komponierten mithilfe von Boomwhackers ein Stück nach den Regeln der „Zwölftonmusik“. Dass die Zwölftonmusik in den Ohren der Kinder „echt komisch“ oder „bisschen falsch“ klang, war kein Hindernis für fantastische Kompositionen. In der Gruppe meisterten die Kinder die Aufgabe perfekt.

Nachdem alle Zeitreisenden den Weg in die Gegenwart wiedergefunden hatten, mussten sich die Kinder selbstverständlich stärken. Doch da waren Benny Holly und Tibor Jung mit unzähligen gegrillten Würstchen schon bestens auf die hungrige Meute vorbereitet. Bei dem gemeinsamen Abendessen klang die musikalische Zeitreise aus.

Ein Instrument auf Besuch: Querflöte

Querflötistin Tanja besucht die Musikalische Früherziehung

Die Mädchen und Jungen der Musikalischen Früherziehung des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. staunten nicht schlecht, als am 06. November 2017 ein fremdes Gesicht in der Musikstunde auftauchte. Querflötistin Tanja Fritz besuchte die Jungmusiker und stellte ihr Instrument vor. Im leuchtend grünen Vereinspolo trotze sie gemeinsam mit den Kindern dem grauen Novemberwetter.

Schnell fand der musikalische Nachwuchs den Platz der Querflöten im Musikverein: ganz vorne in der ersten Reihe. Über die Gründe waren die Kinder sich jedoch uneinig. Das tolle Glitzern der Querflöten, die Schönheit der Instrumentalistinnen und die gute Sicht auf den Dirigenten rangierten jedoch ganz vorne. Tanja präsentierte "Die Vogelhochzeit" und staunte über die Textsicherheit der kleinen Musikerinnen und Musiker. Dass die Querflöte das perfekte "Vogelinstrument" ist, war sofort klar. Schließlich wird auch der Vogel aus dem Musikmärchen "Peter und der Wolf" von einer Querflöte dargestellt. Die größte Überraschung war ein Stück, das die Kinder besonders gut kannten: "Willst du einen Schneemann bauen?" aus dem Disney-Film "Die Eiskönigin". Tanja machte damit vor allem die Mädels glücklich und überzeugte mit diesem Stück, auch Querflöte lernen zu wollen.

Nach dem Minikonzert von Tanja bastelten die Kinder Panflöten, um gemeinsam mit der Besucherin noch ein Abschlussstück spielen zu können. Dies funktionierte ganz hervorragend. "Backe, backe, Kuchen" war das Stück der Wahl. Tanja und die Kinder waren sich schnell einig: Mit den selbstgebastelten Panflöten kann die Querflöte nicht mithalten.

Erstes Langendernbacher Kinderkonzert

Musikalischer Start in die Sommerferien

Seit Monaten fiebern die Nachwuchsmusiker des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. auf diesen Tag hin. Kaum eine Kursstunde verging ohne Probenarbeit oder die Frage "Ist es bald soweit?". Am Samstag, 1. Juli 2017, war es dann endlich Zeit für das erste Langendernbacher Kinderkonzert. Ein ganz besonderes Konzert - gestaltet von Kindern für Kinder. Gemeinsam mit dem Jugendarbeitsteam des Musikvereins haben die Jungmusiker ein kunterbuntes Programm gestaltet, das alle Zuhörer erstaunte.

Ein großes Sommerfest im Pfarrgarten Langendernbach sollte es sein - ein fantastisches Konzert in der Pfarrkirche St. Matthias wurde es schließlich. Der Wettergott war den Musikerinnen und Musikern nicht wohlgesonnen, aber die Pfarrgemeinde unterstützte unkompliziert und spontan die Jugendarbeit im Musikverein und stellte statt Pfarrgarten Kirche und Pfarrhaus zur Verfügung, auch die örtliche Bücherei öffnete ihre frisch renovierten Räume für eine Instrumentenausstellung.

Das Kinderkonzert eröffnete zur Verwunderung einiger im Publikum der Musikverein selbst. Aber dies hatte, wie die erste Vorsitzende Tanja Fritz erklärte, einen ganz besonderen Grund: Die Jungmusiker hatten sich ganz besondere Stücke von den "Großen" gewünscht. "Winnetou und Old Shatterhand" als musikalische Helden der Jungs, "Highlights from Frozen" (Musik aus dem Film "Die Eiskönigin" für die Mädels. Schließlich macht man im Musikverein nicht nur "Dicke-Backe-Musik". Auch "Ding-a-Dong" präsentierten die Musikerinnen und Musiker des großen Orchesters unter der Leitung von Dirigent Marco Heibel und da wurden manche Kinderaugen riesengroß, denn der Musikverein kann nicht nur Musik machen, sondern hat auch gleich seinen eigenen Tanz mitgebracht. Zahlreiche Register waren nicht wie sonst versteckt, sondern ausnahmsweise im Stehen zu bewundern. Das stieß auf großen Applaus bei den Kleinsten.

Anschließend übernahm der musikalische Nachwuchs die Regie. Jungmusiker Mika Urban bedankte sich bei den Erwachsenen für tolle Musik und freute sich schon auf's Mitspielen in ein paar Jahren. Jugendsprecherin Kira Jung berichtete aus dem musikalischen Alltag mit den jüngsten Vereinsmitgliedern, die seit September letzten Jahres gemeinsam üben. Oskar Schäfer begrüßte dann die Musikalische Früherziehung mit dem "Körperteil-Blues" und selbstgebauten Gitarren. Die jüngsten Musikerinnen und Musiker zeigten mit Unterstützung von Alexandra Bröder, Kira Jung und Stephanie Kundermann, was in ihnen steckt: Abrocken auf den Gitarren, lauthals singen und ein toller Tanz rissen das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Als Belohnung für ihre Abenteuerlust und Erinnerung an die schöne Zeit in der Musikalischen Früherziehung erhielten die Kinder aus den Händen von Tanja Fritz und Jugendsprecherin Stephanie Kundermann echte Urkunden und Erinnerungsfotos.

Ferdi Heep verriet dem Publikum, dass auch der BodyPercussion-Kurs seinen Körper schon richtig gut kennt. Gemeinsam mit seinen Musikfreunden wurde dann das BodyPercussion-Stück "Mein Körper, der klingt einfach super!" präsentiert. Unglaublich, welch schöne Musik man mit dem eigenen Körper machen kann. Langanhaltender Applaus belohnte die Kinder für ihre Mühen. Jungmusikerin Eva Steidl kündigte sogleich das nächste Highlight im Konzertprogramm an: Das vierstimmige Stück "BodyPercussion 4 Beginners" versetzte die Gäste in großes Staunen. Unter der Leitung von Kira Jung gelang es den Nachwuchstalenten mit Klatschen, Stampfen, Schnipsen und Schnalzen ein komplettes Stück aufzuführen - ohne Instrumente!

Kira Jung nutzte die Gelegenheit, um für die neuen Kurse nach den Sommerferien zu werben. Musikalische Früherziehung, BodyPercussion-Kurs und Flötengruppe werden wieder angeboten. Der BodyPercussion-Kurs 2016/2017 verteilte sofort Flyer im Publikum, um Nachfolger zu gewinnen. Dass Musik Spaß macht, war ja längst bewiesen. Tim Schneider, Gast aus Helferskirchen und Klarinettenschüler von Kira Jung, zeigte anschließend mit dem "Prärie-Song" und dem Volkslied "Es bläst der Jäger wohl in sein Horn", was man in etwas mehr als zwei Jahren Instrumentalunterricht alles lernen kann. Für die Langendernbacher Jungmusiker ein großer Ansporn, sich auch weiterhin der Musik zu verschreiben.

Der letzte Vortrag des BodyPercussion-Kurses bezog auch das Publikum mit ein. "Der Löwe schläft heut' Nacht" präsentierten die Kinder mit Boomwhackers und Gesang. Sinja Diehl machte deutlich "Mitsingen erlaubt!" und das ließ sich das Publikum nicht zweimal sagen. Aus voller Kehle wurde mitgesungen, sodass die ganze Pfarrkirche in rhythmischen Klängen erstrahlte. Begeisterte Gäste und stolze Jungmusiker zeigten, dass dies eine gelungene Überraschung war. Auch der BodyPercussion-Kurs erhielt von Tanja Fritz und Stephanie Kundermann Urkunden als Erinnerung an ein abwechslungsreiches Jahr.

Nicht wenige Musiker schauten erstaunt, als einige von ihnen auf die Bühne geholt wurden. Die Kinder der Musikalischen Früherziehung und des BodyPercussion-Kurses bedankten sich bei Gerhard Bill mit dem flauschigen Flügelhorn, Martina Schenk mit der Klarinette aus Leder und Diamanten, Tibor Jung mit der mitwachsenden Posaune und Benny Holly, den der Nachwuchs im Vereinslokal „Wäller Stuben“ besucht haben, um das Schlagzeug zu bewundern. Die vier Vereinsmitglieder hatten nämlich mit ihren Instrumenten die Kinder besucht, um das Vereinsleben und die Instrumente vorzustellen. Von mutigen Jungmusikern aus der Musikalischen Früherziehung erhielten die großen Musiker Bilder von ihren Besuchen als Erinnerung.

Zum Schluss zeigten die Kinder der Bläserklasse aus Helferskirchen - (O-Ton aus der Konzertvorbereitung: "Wenn die Großen immer Gastvereine haben, wollen wir auch einen!") - ihr Können. Unter der Leitung von Philipp Hebgen präsentierten die jungen Instrumentalisten "Prologue", "Now I'm a Believer", "YMCA" und "Eye of the Tiger". Auch der Musikverein Langendernbach plant die Eröffnung eines Jugendorchesters. Interessierte Jungmusiker, die mindestens ein halbes Jahr ihr Instrument lernen, können sich bei den Jugendsprecherinnen Stephanie Kundermann und Kira Jung melden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Nach getaner Arbeit gab es für den musikalischen Nachwuchs noch ein besonderes Schmankerl: In der Bücherei gegenüber der Pfarrkirche warteten viele Instrumente zum Ausprobieren auf die Kinder. Nach Herzenslust und mit Feuereifer wurden große und kleine, hohe und tiefe Instrumente ausprobiert. "Mama, ich will das spielen!" und "Papa, können wir so eins kaufen?" waren wahrscheinlich die häufigsten Sätze des Tages. Unentschlossene Mamas, Papas, Omas und Opas durften sich wie alle anderen Gäste des Kinderkonzerts auch im Pfarrsaal bei Kaffee und Kuchen stärken und den in aller Ruhe über den Instrumentenkauf nachdenken.

Ein rundum gelungener Abschluss des musikalischen Jahres der Jungmusiker und ein perfekter Start in die Sommerferien! Wiederholung im nächsten Jahr...