Weihnachtskino

Drei Haselnüsse für den Nachwuchs

Ein weiteres Jahr geht auch für die Kurse des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. zu Ende. Wie auch bei den „Großen“ üblich, trafen sich die kleinsten Aktiven des Vereins zu einer Probe ohne Instrumente. Alexandra Bröder, Sabrina Knapp und Kira Jung organisierten für die Musikalische Früherziehung, den BodyPercussion-Kurs und die Blockflötengruppe ein Weihnachtskino im Langendernbacher Jugendheim. Mit gemütlichen Kissen und kuschelweichen Decken ausgestattet machten es sich die Jungmusiker bequem, sodass knappen 90 Minuten Filmvergnügen nichts mehr im Weg stand. Der Weihnachtsfilmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zog alle in seinen Bann. Bei selbstgebackenen Plätzchen und frischem Obst genoss der musikalische Nachwuchs seine Probe ohne Instrumente in vollen Zügen. Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen des Weihnachtsliedes „Oh du fröhliche“ in Vorbereitung auf das Weihnachtskonzert.

Adventlicher Familiengottesdienst

Nachwuchsmusiker des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. in der Pfarrkirche

Während die großen Musikerinnen und Musiker sich noch fleißig auf das traditionelle Weihnachtskonzert des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. am dritten Adventssonntag in der Pfarrkirche St. Matthias vorbereiten, durften der Nachwuchs sich schon einmal weihnachtlich präsentieren. Den Familiengottesdienst am ersten Advent besuchten die Jungen und Mädchen gemeinsam mit den Kira Jung, Alexandra Bröder und Carsten Form, um dort zu musizieren. Der Gottesdienst beschäftigte sich thematisch mit dem Warten auf Weihnachten und dem Sinn des Abwartenkönnens.

Dass sie gut abwarten können, haben die Jungmusiker bereits bewiesen: Seit mehreren Wochen üben die Musikalische Früherziehung, der BodyPercussion-Kurs und die Blockflötengruppe das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch, da komm' ich her" ein. Fleißig wurde gesungen, geklatscht und geflötet. Auch zu Hause probten die jungen Musikerinnen und Musiker immer wieder, sodass in der ersten Gesamtprobe alles perfekt harmonierte.

Die Aufregung vor dem ersten Auftritt des Lernjahres war groß, denn schließlich spielten die drei Nachwuchsgruppen des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. erstmals gemeinsam ein Stück. Aber der Applaus der Gottesdienstbesucher zauberte ein Strahlen auf die konzentrierten Gesichter: Die Arbeit hat sich gelohnt und der Auftritt war wunderbar. Den kleinen Musikanten ist es gelungen, ein Stück Weihnachten in die Welt zu tragen.

Ein Instrument auf Besuch: Querflöte

Querflötistin Tanja besucht die Musikalische Früherziehung

Die Mädchen und Jungen der Musikalischen Früherziehung des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. staunten nicht schlecht, als am 06. November 2017 ein fremdes Gesicht in der Musikstunde auftauchte. Querflötistin Tanja Fritz besuchte die Jungmusiker und stellte ihr Instrument vor. Im leuchtend grünen Vereinspolo trotze sie gemeinsam mit den Kindern dem grauen Novemberwetter.

Schnell fand der musikalische Nachwuchs den Platz der Querflöten im Musikverein: ganz vorne in der ersten Reihe. Über die Gründe waren die Kinder sich jedoch uneinig. Das tolle Glitzern der Querflöten, die Schönheit der Instrumentalistinnen und die gute Sicht auf den Dirigenten rangierten jedoch ganz vorne. Tanja präsentierte "Die Vogelhochzeit" und staunte über die Textsicherheit der kleinen Musikerinnen und Musiker. Dass die Querflöte das perfekte "Vogelinstrument" ist, war sofort klar. Schließlich wird auch der Vogel aus dem Musikmärchen "Peter und der Wolf" von einer Querflöte dargestellt. Die größte Überraschung war ein Stück, das die Kinder besonders gut kannten: "Willst du einen Schneemann bauen?" aus dem Disney-Film "Die Eiskönigin". Tanja machte damit vor allem die Mädels glücklich und überzeugte mit diesem Stück, auch Querflöte lernen zu wollen.

Nach dem Minikonzert von Tanja bastelten die Kinder Panflöten, um gemeinsam mit der Besucherin noch ein Abschlussstück spielen zu können. Dies funktionierte ganz hervorragend. "Backe, backe, Kuchen" war das Stück der Wahl. Tanja und die Kinder waren sich schnell einig: Mit den selbstgebastelten Panflöten kann die Querflöte nicht mithalten.

Ein Instrument auf Besuch: Tuba

...oder: Wo schläft Guido?

Nachdem vor kurzer Zeit Tanja das kleinste Instrument des Musikvereins mitbrachte, besuchte am 20. November Tubist Guido mit dem größten Instrument den musikalischen Nachwuchs. Das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch, da komm' ich her" war an diesem Nachmittag das Stück der Wahl, denn sowohl die Kinder als auch Guido und die anderen Aktiven des Vereins bereiten sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit vor. Dass sie sich bestens mit Blechblasinstrumenten auskennen, bewiesen die Nachwuchsmusiker ihrem Gast schnell. Wo die Tubisten sitzen, wie tief Guido auf seinem Instrument spielen kann und welche Sitznachbarn er und sein Registerkollege Michael haben, konnten die Kinder schnell klären.

Anschließend probierten die Kinder aus, wer schon in die Tuba hineinschauen kann. Diejenigen, die es schon schaffen, stellten schnell fest, dass auch in der Tuba drin ziemlich viel Platz ist. Diese Feststellung warf sogleich die Frage auf, ob Guido auch in der Tuba schläft. Der große Musiker hatte leider nur die etwas enttäuschende Antwort, dass auch er in einem ganz normalen Bett schlafe. Zum Abschluss sangen die Kinder zusammen mit Guido noch einmal ihr Weihnachtslied.

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Musikalische Zeitreise

Die Welt der Musik mit Musikschaf Max erleben

Knapp 25 mutige Zeitreisende fanden sich am Freitag, 07. Juli 2017, im Langendernbacher Pfarrgarten ein, um dort gemeinsam mit Musikschaf Max nach der Königin der Musik zu suchen. Der Musikverein Langendernbach 1909 e.V. nahm bereits zum vierten Mal an den Dornburger Ferienspielen teil und bot für Kinder ab 5 Jahren in diesem Jahr eine musikalische Zeitreise an.

Margret Schardt, Organisatorin der Ferienspiele, begrüßte die jungen Zeitreisenden in Langendernbach und dankte dem Musikverein Langendernbach 1909 e.V. für sein Engagement in den Sommerferien. Auch Stephanie Kundermann und Kira Jung vom Jugendarbeitsteams des Musikvereins freuten sich über so viele mutige junge Menschen, die sich auf Zeitreise begeben wollten. Musikschaf Max war auf der Suche nach der Königin der Instrumente und brauchte dafür die Hilfe der Kinder. In verschiedenen Gruppen bereisten die Kinder unterschiedliche Epochen der Musik und stellten sich mutig und kreativ den Abenteuern dieser Epochen.

Bei Sabrina Knapp hatten die jungen Zeitreisenden die Möglichkeit, sich mit besonderen Kräften für die Zeitreise ausstatten zu lassen. Unglaublich kreativ, geduldig und mit viel Geschick machte Sabrina aus den Kindern Prinzessinnen, Drachen oder Superhelden.

Lisa Steinebach führte die Kinder – passend zum sonnigen Wetter – ins ferne Afrika. Ziel war es, den Regen in eine sehr trockene Region zu bringen. Mit großem Eifer und viel Kreativität machten sich die jungen Abenteurer daran, Regenmacher zu gestalten, um das kühle Nass anzulocken. Und siehe da – es klappte!

Die traditionelle Blasmusik stellte die erste Vorsitzende des Musikvereins Tanja Fritz vor. Musikschaf Max befand sich mit den Zeitreisenden im Wien des beginnenden 19. Jahrhunderts. Dort galt es, eine neue Bewegung für die Marschmusik zu finden. In einer Reihe probierten die Kinder zahlreiche Bewegungen aus: Hüpfend, auf einem Bein, im Vierfüßlergang oder rückwärts bewegten sie sich fort.

Den Musiker Franz Schubert besuchten die Kinder im Wald der Romantik bei Stephanie Kundermann. Mit verbundenen Augen musste ein Weg durch den musikalischen Wald gefunden werden. Die zeitreisenden Jungmusiker führten ihren „blinden“ Freund jeweils mit Geräuschen durch diesen ganz besonderen Wald. Mit Erfolg: Alle Zeitreisenden fanden den Weg aus dem Musikwald.

Außerdem ging es in die Oper des Jahres 1791: Mozarts „Zauberflöte“ stand auf dem Spielplan. Gemeinsam mit Alexandra Bröder gestalteten die Kinder den Vogelfänger Papageno und seine Papagena. Mit Federn, Pompons, Wackelaugen und ganz viel Kreativität bastelten die jungen Menschen Kostüme für den Vogelfänger. Eine solche Kreativität hätte Mozart sicher sehr gefreut.

Im New Orleans des 20. Jahrhunderts fanden sich die Zeitreisenden mit Helena Becker wieder. Jazz und Blues standen auf dem Programm, Schnelligkeit und Einfallsreichtum waren gefordert. Zu den Klängen von Ray Charles gaben die Kinder das Wappen des Musikvereins herum. Zwischendurch mussten zahlreiche Aufgaben erfüllt werden, die körperliches Geschick und ein bisschen musikalisches Talent erforderten. Kein Problem für die musikalischen Zeitreisenden.

Mit Kira Jung besuchten die jungen Zeitreisenden die Familie Schönberg und komponierten mithilfe von Boomwhackers ein Stück nach den Regeln der „Zwölftonmusik“. Dass die Zwölftonmusik in den Ohren der Kinder „echt komisch“ oder „bisschen falsch“ klang, war kein Hindernis für fantastische Kompositionen. In der Gruppe meisterten die Kinder die Aufgabe perfekt.

Nachdem alle Zeitreisenden den Weg in die Gegenwart wiedergefunden hatten, mussten sich die Kinder selbstverständlich stärken. Doch da waren Benny Holly und Tibor Jung mit unzähligen gegrillten Würstchen schon bestens auf die hungrige Meute vorbereitet. Bei dem gemeinsamen Abendessen klang die musikalische Zeitreise aus.