Musikalische Zeitreise

Die Welt der Musik mit Musikschaf Max erleben

Knapp 25 mutige Zeitreisende fanden sich am Freitag, 07. Juli 2017, im Langendernbacher Pfarrgarten ein, um dort gemeinsam mit Musikschaf Max nach der Königin der Musik zu suchen. Der Musikverein Langendernbach 1909 e.V. nahm bereits zum vierten Mal an den Dornburger Ferienspielen teil und bot für Kinder ab 5 Jahren in diesem Jahr eine musikalische Zeitreise an.

Margret Schardt, Organisatorin der Ferienspiele, begrüßte die jungen Zeitreisenden in Langendernbach und dankte dem Musikverein Langendernbach 1909 e.V. für sein Engagement in den Sommerferien. Auch Stephanie Kundermann und Kira Jung vom Jugendarbeitsteams des Musikvereins freuten sich über so viele mutige junge Menschen, die sich auf Zeitreise begeben wollten. Musikschaf Max war auf der Suche nach der Königin der Instrumente und brauchte dafür die Hilfe der Kinder. In verschiedenen Gruppen bereisten die Kinder unterschiedliche Epochen der Musik und stellten sich mutig und kreativ den Abenteuern dieser Epochen.

Bei Sabrina Knapp hatten die jungen Zeitreisenden die Möglichkeit, sich mit besonderen Kräften für die Zeitreise ausstatten zu lassen. Unglaublich kreativ, geduldig und mit viel Geschick machte Sabrina aus den Kindern Prinzessinnen, Drachen oder Superhelden.

Lisa Steinebach führte die Kinder – passend zum sonnigen Wetter – ins ferne Afrika. Ziel war es, den Regen in eine sehr trockene Region zu bringen. Mit großem Eifer und viel Kreativität machten sich die jungen Abenteurer daran, Regenmacher zu gestalten, um das kühle Nass anzulocken. Und siehe da – es klappte!

Die traditionelle Blasmusik stellte die erste Vorsitzende des Musikvereins Tanja Fritz vor. Musikschaf Max befand sich mit den Zeitreisenden im Wien des beginnenden 19. Jahrhunderts. Dort galt es, eine neue Bewegung für die Marschmusik zu finden. In einer Reihe probierten die Kinder zahlreiche Bewegungen aus: Hüpfend, auf einem Bein, im Vierfüßlergang oder rückwärts bewegten sie sich fort.

Den Musiker Franz Schubert besuchten die Kinder im Wald der Romantik bei Stephanie Kundermann. Mit verbundenen Augen musste ein Weg durch den musikalischen Wald gefunden werden. Die zeitreisenden Jungmusiker führten ihren „blinden“ Freund jeweils mit Geräuschen durch diesen ganz besonderen Wald. Mit Erfolg: Alle Zeitreisenden fanden den Weg aus dem Musikwald.

Außerdem ging es in die Oper des Jahres 1791: Mozarts „Zauberflöte“ stand auf dem Spielplan. Gemeinsam mit Alexandra Bröder gestalteten die Kinder den Vogelfänger Papageno und seine Papagena. Mit Federn, Pompons, Wackelaugen und ganz viel Kreativität bastelten die jungen Menschen Kostüme für den Vogelfänger. Eine solche Kreativität hätte Mozart sicher sehr gefreut.

Im New Orleans des 20. Jahrhunderts fanden sich die Zeitreisenden mit Helena Becker wieder. Jazz und Blues standen auf dem Programm, Schnelligkeit und Einfallsreichtum waren gefordert. Zu den Klängen von Ray Charles gaben die Kinder das Wappen des Musikvereins herum. Zwischendurch mussten zahlreiche Aufgaben erfüllt werden, die körperliches Geschick und ein bisschen musikalisches Talent erforderten. Kein Problem für die musikalischen Zeitreisenden.

Mit Kira Jung besuchten die jungen Zeitreisenden die Familie Schönberg und komponierten mithilfe von Boomwhackers ein Stück nach den Regeln der „Zwölftonmusik“. Dass die Zwölftonmusik in den Ohren der Kinder „echt komisch“ oder „bisschen falsch“ klang, war kein Hindernis für fantastische Kompositionen. In der Gruppe meisterten die Kinder die Aufgabe perfekt.

Nachdem alle Zeitreisenden den Weg in die Gegenwart wiedergefunden hatten, mussten sich die Kinder selbstverständlich stärken. Doch da waren Benny Holly und Tibor Jung mit unzähligen gegrillten Würstchen schon bestens auf die hungrige Meute vorbereitet. Bei dem gemeinsamen Abendessen klang die musikalische Zeitreise aus.