Ein Instrument auf Besuch IV

Mit dem Schlagzeug im Vereinslokal

Am Montag, 29. Mai 2017, stand den Kindern der Musikalischen Früherziehung und des BodyPercussion-Kurses eine ganz besondere Musikstunde bevor. Seit Wochen schon fieberten die Nachwuchsmusiker auf diesen Tag hin. Bereits drei Mal war ein Musiker aus dem Musikverein Langendernbach 1909 e.V. in der Musikalischen Früherziehung zu Besuch. Diesmal wurden die Kinder selbst zu Besuchern. Im Vereinslokal "Wäller Stuben" wartete Schlagzeuger Benny im sommerlich grünen Vereinspolo auf die Jungmusiker.

Begeistert vom echten Proberaum der "Großen" und den schier unendlichen Möglichkeiten des Schlagwerks fragten die Kinder Benny Löcher in den Bauch. "Klingt das Schlagzeug laut?" (Ja.), "Hast du ein Dreieck, das "bing" macht?" (Eine Triangel). "Wie klingt die Trommel mit dem Musikvereinbild?" (Tief.) Der musikalische Nachwuchs zeigte sich vielseitig interessiert. Und nachdem alle die dicke Trommel "für's Laufen", das Schlagzeug "wenn es laut sein muss" und die Pauken "bong-bong" ausprobiert hatten - manche lauter, andere lieber etwas leiser - war klar: "Ich werde Schlagzeuger!" Benny kann sich also in den nächsten Jahren über genügend Schlagwerker freuen.

Flügelhornist Gerhard, heute als Ersatzmann für Gruppenleiterin Alex dabei, ergriff sogleich die Gelegenheit und fragte die Kinder sofort, wer denn später das Flügelhornregister unterstützen möchte. Doch auch da konnten die Jungmusiker für Trost sorgen: "Ich werde auch noch Flügelhornspieler!". Zum Abschluss schenkte Benny den Kindern noch ein Schlagzeugausmalbild, dass natürlich sofort bunt gestaltet wurde.

Nach so viel Arbeit hielten die Musiker noch eine besondere Überraschung bereit: Vereinswirtin Mira servierte wie in der echten Musikvereinprobe ein gut gekühltes Wasser. Und so ging die allererste Musikstunde im echten Vereinslokal des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. vergnüglich zu Ende.

Ein Instrument auf Besuch III

Posaunist Tibor besucht die Musikalische Früherziehung

Die Kinder der Musikalischen Früherziehung machten große Augen, als Tibor seinen riesigen Posaunenkoffer mit zur Musikstunde brachte. Das bisher größte Instrument auf Besuch sorgte für erstaunte Gesichter. Gemeinsam konnte der musikalische Nachwuchs des Vereins aber auch den Besucher überraschen.

Die Jungmusiker kannten sich gut mit einem der tiefsten Instrumente des Vereins aus. Dass die Posaune besonders laut sein und sehr tiefe Töne erzeugen kann, beeindruckte die Jungs und Mädels sichtlich. Tibor zeigte seine Posaune auch in Aktion und spielte "Kommt ein Vogel geflogen", was die textsicheren Nachwuchsmusiker aus Leibeskräften mit Gesang begleiteten. Danach beantwortete der Posaunist viele Fragen ("Muss man groß sein, um Posaune zu spielen?", "Kannst du auch leise spielen?", "Ist die Posaune schwer?"). Als erfahrene Konzertbesucher des Musikvereins wussten die Kinder, dass die Posaunen "hinten neben" im Orchester zu finden sind. Nur die genaue Anzahl der Posaunisten konnte bis zum Schluss leider nicht geklärt werden. Denn während Tibor behauptete, es spielen nur drei Musiker Posaune im Verein (er selbst, Dominik und Alexandra), waren die Kinder überzeugt, dass auch noch Linas Mama (auch Alexandra Zwinkernd) Posaunistin ist.

Dass die Posaune aus Blech besteht, war hingegen schnell geklärt - schließlich ist sie ja ein tiefes Blechblasinstrument. Dazu gehören außerdem noch die große Tuba und die etwas kleineren Tenorhörner, wie die Kinder Tibor zu berichten wussten. Zum Abschluss durften sich die Nachwuchsmusiker noch einmal neben die Posaune stellen, um zu testen, ob sie schon groß genug für dieses Instrument sind. Tibor schenkte den Kindern noch ein Ausmalbild mit allen tiefen Blechblasinstrumenten, welches begeistert ausgemalt wurde.

Das grüne Vereins-Polo zählt übrigens neben den vielen (Ehren-)Nadeln von Flügelhornist Gerhard zum neuen "Etappenziel" der Jungmusiker. Denn: "Nur wenn man richtig gut und cool ist, kann man im Musikverein ein grünes T-Shirt haben."

Ein Instrument auf Besuch I

Flügelhornist Gerhard besucht die Musikalische Früherziehung

Zum Abschluss des ersten Themenblocks der Musikalischen Früherziehung erwartete die Jungen und Mädchen der Musikalischen Früherziehung eine ganz besondere Überraschung. Flügelhornist und 1. Vorsitzender Gerhard Bill kam zu Besuch und stellte sein Instrument vor. Schnell war klar, dass die Jungmusiker schon sehr gut Bescheid wissen. Nicht nur der Name des Instruments stand schnell fest, auch der Sitzplatz der Musiker im Musikverein ("Die sitzen in der zweiten Reihe außen und in der Mitte, weil das so viele sind.") wurde von den jüngsten Vereinsmitgliedern gefunden.

Gerhard präsentierte sein Flügelhorn selbstverständlich auch in Aktion: Gemeinsam mit den Kindern spielte er "Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind" und bemerkte, dass die Jungs und Mädels auch sehr textsicher sind. Viele Fragen wurden beantwortet ("Wie lange spielst du schon?", "Ist das Flügelhorn teuer?", "Welche Instrumente spielst du noch?") und natürlich durften die Jungmusiker das Flügelhorn auch einmal anfassen. Über die Beschaffenheit des Instruments waren sich nicht alle Kinder einig: Von "glatt und rutschig" über "kalt und hart" bis "flauschig und warm" waren nahezu alle Eigenschaften dabei. Nur über die Lautstärke des Flügelhorns kamen die Kinder mit Gerhard über ein: "Ein Flügelhorn klingt laut und weich." Gemeinsam wurde noch das Lied "Lasst uns froh und munter sein" gespielt und gesungen, damit alle bestens auf die bevorstehende Weihnachtszeit vorbereitet sind.

Anschließend zeigt Gerhard noch seine Uniformjacke und versprach, dass alle Jungmusiker, die im Musikverein mitspielen werden, auch eine Jacke bekommen. Besonders die vielen Ehrennadeln und Pins faszinierten die Kinder und ließen hochgesteckte Ziele erkennen ("Wenn ich groß bin, will ich auch so viele Orden haben."). Gerhard schenkte den Jungs und Mädels der Früherziehung noch ein Ausmalbild mit hohen Blechblasinstrumenten, auf dem neben dem Flügelhorn auch die Trompete und das Waldhorn zu sehen waren.

Ein Instrument auf Besuch II

Klarinettistin Martina besucht den musikalischen Nachwuchs

Im zweiten Themenblock haben sich die Jungmusiker der Musikalischen Früherziehung mit Musik im Alltag beschäftigt. Gemeinsam haben sie gelernt, dass Instrumente laut und leise, hoch und tief, schnell und langsam sein können. Klarinettistin Martina zeigte den neugierigen Kindern, dass die Klarinette all das kann. Das Lied "Der Kuckuck und der Esel" wurde gemeinsam gespielt und gesungen. Martina lobte die Kinder für ihre Textsicherheit und den tollen Gesang.

Dass der Nachwuchs den Musikverein gut kennt, wurde schon beim Gerhards Besuch mit dem Flügelhorn bewiesen. Auch das Klarinettenregister ist den "Kleinen" bestens bekannt: Sechs Mädchen und zwei Männer - "einer ohne Haare und einer mit Bart" - spielen das Instrument, über dessen Beschaffenheit sich die Gruppe nicht ganz einig war. Leder mit Kristallen war der Favorit, aber Martina musste die Jungmusiker enttäuschen: Die Klarinette besteht leider nur aus Holz und Metallklappen. Nachdem jeder die Klarinette einmal anfassen durfte, stellten die Jungs und Mädels fest, dass Martina leider recht hat. Beruhigend war allerdings, dass die Klarinette laut und leise spielen kann, aber "nicht so laut wie Gerhards Flügelhorn, weil das, wo die Töne rauskommen, kleiner ist". Die Klarinettisten in der ersten Reihe des Musikvereins haben bestimmt einen guten Ausblick auf den Dirigent, überlegten die Kinder. Martina freute sich über so viel Neugier und Wissen beim musikalischen Nachwuchs.

Zum Abschluss schenkte Martina den Jungmusikern noch ein Ausmalbild mit den Holzblasinstrumenten des Musikvereins und war erstaunt, dass die jüngsten Vereinsmitglieder auch über Querflöte und Saxophon Bescheid wussten.

Meudter Kinderkonzert 2016

 

Mein Körper, der klingt einfach super!

BodyPercussion-Kurs besucht Musikfreunde in Meudt

Die Kinder des BodyPercussion-Kurses durften am Sonntag, 13. November 2016, ihren ersten "Auswärtsauftritt" absolvieren. Das Blasorchester FFW Meudt e.V. veranstaltete bereits zum zweiten Mal ein Kinderkonzert und hatte die Langendernbacher Jungmusiker eingeladen, ihr Können als BodyPercussionisten zu präsentieren. Gemeinsam mit Gerhard Bill und Kira Jung machten sich die Rhythmusfreunde auf den Weg nach Meudt, um dort mit den Boomwhackers "Der Löwe schläft heut' Nacht" zu spielen und zu singen. Als besonderes Highlight führten die Jungs und Mädels das BodyPercussion Stück "Mein Körper, der klingt einfach super!" vor. Zur Belohnung gab es Kuchen und Apfelschorle für alle. Ein wirklich sehr gelungener Auftritt!