Herbstliche Klänge

Die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. scheuten keine Mühen, um sich auf dem traditionellen Herbstmarkt in Langendernbach von ihrer besten Seite zu zeigen. Nach dem alljährlichen Sektfrühstück der Musikvereinmädels spielten die Musikanten zum Frühschoppen für die Herbstmarktbesucher auf. In kleiner Besetzung, aber mit vollem Klang unterhielt der Musikverein die Gäste mehrere Stunden. Moderne Polkas und traditionelle Märsche boten für alle Anwesenden die passende Musik.

Frühschoppen für die Feuerwehr

Wenn nichtmusiktreibende Vereine die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V. um Unterstützung bitten, werden sofort die Instrumente und Noten eingepackt, um musikalisch zur Hilfe zu eilen. So auch am 4. November 2018, als die Freiwillige Feuerwehr Oberweyer ihren 90. Geburtstag feierte. Am Morgen begleiteten die Musikanten des Vereins die Langendernbacher Gläubigen zur Gräbersegnung an Allerheiligen auf den örtlichen Friedhof, um auch an die verstorbenen Mitglieder des Musikvereins zu denken.

Kurz vor dem Mittagessen waren die Musikerinnen und Musiker bereit, den Oberweyerer Feuerwehrleuten musikalisch zu gratulieren. Dirigent Marco Heibel saß an diesem Tag selbst an der ersten Trompete und überließ das Feld den Schlagzeugern des Vereins, Benny und Jonas. Gemeinsam unterhielten die Aktiven des Vereins die Festgäste so gut, dass sogar noch um eine Stunde Verlängerung gebeten wurde. Diese wurde gerne mit Walzern, Polkas, Märschen und Evergreens gefüllt.

Hessisches Grundgesetz...

1. Des Stöffsche muss ins Gerippte.

Kein Problem für die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Langendernbach 1909 e.V.: Für das leibliche Wohl auf dem ersten hessischen Dämmerschoppen am 6. Oktober 2018 war bestens gesorgt. Äbbelwoi, Dippekouche, Handkäs mit Musik - nur wohlschmeckende hessische Spezialitäten wurden gereicht.

2. Bevor isch misch uffreesch, isses mir lieber egal.

Aufregend war die Vorbereitungszeit für die Aktiven auf jeden Fall. Schließlich wurde den Oktoberfesten der umliegenden Dörfer ein waschechtes hessisches Fest entgegengesetzt - ein Wagnis in Langendernbach. Doch die Aufregung im Vorfeld hat sich gelohnt: Die Musikerinnen und Musiker wurden mit großem Publikum und viel Applaus belohnt.

3. Mer dringge ja net zem Schbass.

Ansatzwasser wurde für den hessischen Dämmerschoppen reichlich benötigt, schließlich machten die Aktiven des Musikvereins fast fünf Stunden Blasmusik. Von Walzer, Polkas, Märsche, Medley, Evergreens - für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Die Gäste klatschten, schunkelten und sangen mit, sogar das Tanzbein wurde geschwungen. Die Musikerinnen und Musiker wurden mit lauten Zugabe-Rufen angefeuert und erfüllten zahlreiche Musikwünsche.

4. Mer waases net - mer mungelt nur...

...dass der hessische Dämmerschoppen bei Gästen und Musikanten gleichermaßen Begeisterung hervorrief. Ein schöner Abend für Alt und Jung, Groß und Klein, so das Fazit der gut gelaunten Besucher. Eine Wiederholung wurde von vielen Seiten eingefordert.

Oans, zwoa, g'suffa!

Das letzte Oktoberfest der Saison für den Musikverein Langendernbach 1909 e.V. fand in diesem Jahr in Arborn statt. Tubist Guido hatte den Kontakt hergestellt und die Musikerinnen und Musiker nahmen gerne den Weg nach Arborn auf sich, um am 13. Oktober 2018 beim dortigen Oktoberfest aufzuspielen. Fünf Stunden lang präsentierten sich die Musikanten unter der Leitung von Dirigent Marco Heibel von ihrer besten Seite. Auch das Publikum feierte kräftig mit. Schnell war die Stimmung auf dem Höhepunkt, gemeinsam sangen, klatschten und tanzten die Wiesn-Fans aus Arborn mit den Musikerinnen und Musikern aus Langendernbach. Die für den hessischen Dämmerschoppen neu aufgelegte Mundorgel des Vereins fand bei zahlreichen Liedern Anwendung, aber die Arborner erwiesen sich auch ohne Liedheft als erstaunlich textsicher. Der Abend war rundum gelungen.

O'zapft is!

Seit vielen Jahren unterstützt der Musikverein Langendernbach 1909 e.V. das Oktoberfest des Globus-Marktes in Limburg musikalisch. Auch am 22. September 2018 fanden die Musikerinnen und Musiker ihren Weg nach Limburg. In zünftiger Tracht unterhielten sie Gäste, Passanten und Wiesn-Fans mehr als zwei Stunden mit handgemachter Blasmusik. Der frische Wind konnte den Musikanten nichts anhaben: Sie präsentierten sich unter der Leitung von Dirigent Marco Heibel von ihrer besten Seite.